20.10.2017 - Höchste Auszeichnung für MRE-Netzwerk

Nr. 234 / Rhein-Lahn-Kreis. Die zunehmende Verbreitung „Multiresistenter Erreger“ (MRE) gilt als eine der größten Herausforderungen der Gesundheitssysteme. Daher haben sich die Landkreise Rhein-Lahn, Altenkirchen und Westerwald zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um dieser Herausforderung gemeinsam zu begegnen. Dass die drei Landkreise damit auf dem richtigen Weg sind, zeigt die hohe Anerkennung, die das Projekt jetzt erfahren hat: Das MRE-Netzwerk erhielt jetzt in Düsseldorf den ersten Preis der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen, die höchste Auszeichnung im öffentlichen Gesundheitswesen in Deutschland.

Das unter der Leitung des Netzwerkkoordinators Dr. Wolfgang Dörwaldt eingereichte Projekt „Prävention der Verbreitung multiresistenter Erreger in drei ländlich strukturierten Flächenkreisen unter Koordination eines MRE-Netzwerkes“ wurde mit einem der beiden ersten Plätzen ausgezeichnet. Das Projekt der drei Landkreise setzte sich damit gegen 20 weitere hochqualifizierte Projekte der Gesundheitsämter großer Städte wie Berlin, Hamburg, Stuttgart und Dresden durch.

Der Preis wird alle zwei Jahre von der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf an herausragende Projekte des kommunalen öffentlichen Gesundheitsdienstes verliehen und steht für Innovation, Weiterentwicklung und Verbreitung von „good practice“-Beispielen in der kommunalen bevölkerungs-medizinischen Versorgung. Dies bescheinigte Hildegard Esser als Vorsitzende der Jury und Leiterin der Abteilung Gesundheit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg in ihrer Laudatio genau den MRE-Netzwerkern aus Altenkirchen, Westerwald und Rhein-Lahn. Das Netzwerk habe nach Ansicht der Jury, so erläuterte sie die Gründe für die Verleihung der diesjährigen Auszeichnung, mit seinem innovativen und nachhaltigen Konzept des sektorübergreifenden Ansatzes, der Ausarbeitung der Hygienestandards und des Schulungs- und Informationsmaterials gemeinsam mit den Institutionen, den vor Ort durchgeführten Schulungen mit anschließender Wissensüberprüfung überzeugt.

Die Arbeit des kreisübergreifenden Netzwerkes kann nach Einschätzung der Jury als deutschlandweites Modellprojekt gelten, um der zunehmenden Verbreitung multiresistenter Erreger, eine der größten Herausforderungen der Gesundheitssysteme in der Zukunft, entgegen zu wirken. Dass alle dazu erarbeiteten Standards, Unterlagen und Präsentationen von anderen Gesundheitsämtern verwendet werden können, beeindruckte das Gremium sehr.

Der Preis für den ersten Platz war mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. In diesem Jahr wurde neben dem Projekt des MRE-Netzwerkes Altenkirchen, Westerwald, Rhein-Lahn noch ein zweites, preiswürdiges Projekt ausgezeichnet. Das daher aufgeteilte Preisgeld von 2.500 Euro können die drei Kreise nun in die weitere Netzwerkarbeit investieren.

Die nach Düsseldorf angereisten Netzwerk-Mitglieder freuten sich, dass ihre gemeinsame Idee, ihre gute Zusammenarbeit und ihr beachtlicher Erfolg bundesweit mit diesem Preis anerkannt wurden.

An der feierlichen Preisverleihung nahmen neben den verantwortlichen Ärzten und Mitarbeitern der drei Gesundheitsämter auch Horst Gerheim, Beigeordneter des Rhein-Lahn-Kreise, Konrad Schwan, Erster Kreisbeigeordneter von Altenkirchen, sowie Vertreter des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums teil.

Freudige Gesichter bei der Verleihung der Auszeichnung an das MRE-Netzwerk.

BILDUNTERZEILE:

Freudige und stolze Gesichter bei den Mitgliedern des MRE-Netzwerkes Altenkirchen, Westerwald und Rhein-Lahn bei der Verleihung der Auszeichnung durch die Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf. Akademie-Direktorin Dr. Ute Teichert (ganz links) gratulierte der Delegation, darunter Netzwerkkoordinator und Initiator Dr. Wolfgang Dörwaldt (dritter von links) und auch Vertreter des Rhein-Lahn-Kreises Dr. Hildegard Hamm (vierte von links), Kerstin Sauerwein (dritte von rechts) und Kreisbeigeordneter Horst Gerheim(ganz rechts).

1 -2
17.09.2018 - Infoveranstaltung zur Kindertagespflege in Altendiez
„Kindertagespflege – (m)ein Beruf und Chancen!“ So ist der Titel der Infoveranstaltungen am heutigen Dienstag, 18. September 2018, in Altendiez für alle, die mehr über Kindertagespflege erfahren möchten. Themen des Abends sind unter anderem gesetzliche Vorgaben, Schritte bei der Eignungsprüfung, Qualifizierungsanforderungen, Inhalte des 250 Unterrichtsstunden umfassenden Qualifizierungslehrgangs, Erlaubnis zur Kindertagespflege und die Zusammenarbeit mit der sozialpädagogischen Fachberatung im Kreisjugendamt. » mehr...
17.09.2018 - Toller Erfolg: Limes Live auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach
Toller Erfolg: Limes Live auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach
Die großartige Zusammenarbeit über die Ländergrenzen hinweg lobte Landrat Frank Puchtler zur Eröffnung des Erlebnistages „Limes Live“ in Bad Schwalbach. Erstmals wurde die traditionelle Veranstaltung des Rhein-Lahn-Kreises „außerhalb“ veranstaltet: im Rahmen der hessischen Landesgartenschau in Bad Schwalbach. Der Erfolg des Engagements beidseits der Landesgrenzen gab den Veranstaltern aufs schönste Recht:» mehr...
13.09.2018 - Rhein-Lahn-Kreis präsentiert sich wieder auf der EXPO REAL in München
Auch in diesem Jahr ist der Rhein-Lahn-Kreis wieder auf der Expo Real in München dabei, der führenden Fachmesse für Immobilien und Investitionen, die vom 8. bis 10. Oktober stattfindet. Der Rhein-Lahn-Kreis präsentiert sich dabei am Gemeinschaftsstand von Wirtschaftsförderern, Unternehmen und Projektentwicklern mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).» mehr...
13.09.2018 - Rhein-Lahn-Akademie: Rund um die Kommunalwahl
Schon jetzt die Wahlen 2019 im Blick: „Rund um die Kommunalwahl“ ist der Titel der nächsten Veranstaltung der Rhein-Lahn-Akademie, zu der Landrat Frank Puchtler am Montag, 1. Oktober 2018, alle politisch interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürger einlädt. » mehr...
13.09.2018 - Landrat besuchte EMDE in Nassau: Gestärkt aus der Krise zurück
Landrat besuchte EMDE in Nassau: Gestärkt aus der Krise zurück
„EMDE ist gestärkt aus der Krise zurück!“ Davon konnte sich Landrat Frank Puchtler jetzt bei seinem Besuch am Standort Nassau im Gespräch mit der Geschäftsführung und Mitarbeitern überzeugen.Die EMDE Standorte Nassau (Schüttgüter) und Oberbachheim (LSR-Formenbau) wurden im Juli 2018 im Wege einer übertragenden Sanierung von der Dacapo Gruppe als neuem Gesellschafter übernommen.» mehr...
13.09.2018 - Senioren wandern rund um Bornich
Zu einer Rundwanderung um Bornich lädt die Wandergruppe des Seniorenbüros am Mittwoch, 26. September 2018, ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Tennisplatz Bornich beim Eselsstall. Die Wanderung führt auf ebenem Weg am Forstbach entlang, nach einer kurzen Steigung geht’s an den wenigen Resten einer um 1122 erbauten Burg vorbei, um zu einer gut erhalten Bruchsteinbrücke aus dem 12. Jahrhundert (sie war früher für Fahrzeuge bis 1,5 Tonnen zugelassen) zu gelangen.» mehr...
13.09.2018 - Straßenbauarbeiten in Reichenberg beginnen
Ein weiterer Schritt im Kreisstraßenbauprogramm: Voraussichtlich ab kommenden Montag, 17. September 2018, werden die Straßenbauarbeiten auf der Kreisstraße K 90 innerhalb der Ortsdurchfahrt Reichenberg und der freien Strecke bis zum Abzweig Patersberg beginnen. Dies teilte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Diez jetzt mit.» mehr...
13.09.2018 - Bund fördert Breitband-Beratungsleistung
Gute Nachricht aus Berlin: Der Bund stellt dem Rhein-Lahn-Kreis 50.000 Euro Fördermittel für die nächsten Schritte im Breitbandausbau zur Verfügung. Erst vor wenigen Wochen wurde der Förderantrag für Beratungs- und Planungsleistungen gestellt, jetzt ist dieser bereits bewilligt.» mehr...
06.09.2018 - Landfrauen: Mehr als 3000 Unterschriften für den Erhalt der Integrierten Leitstelle
Landfrauen: Mehr als 3000 Unterschriften für den Erhalt der Integrierten Leitstelle
Eine Liste mit mehr als 3000 Unterschriften für den Erhalt der Integrierten Leitstelle in Montabaur haben jetzt im Kreishaus in Bad Ems rund 30 Landfrauen aus dem Rhein-Lahn-Kreis und dem Westerwald an den rheinland-pfälzischen Innenstaatssekretär Randolf Stich übergeben. Landrat Frank Puchtler, der die Unterschriftenaktion von Anfang an unterstützt hatte, lobte: „Das ist ein starkes Signal nicht gegen etwas, sondern für etwas!“» mehr...