Gewässer im Kreisgebiet

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Wichtige Oberirdische Gewässer im Rhein-Lahn-Kreis

Der Rhein
Der Rhein
Als Quelle des Rheins wird oft der Tomasee im Kanton Graubünden dargestellt. Mündungsfernste Quelle ist jedoch die im Kanton Tessin liegende Quelle des Rein da Medel.
Am als „Rheinquelle“ bekannten Tomasee befindet sich ein Hinweisschild mit der Entfernungsangabe 1320 km bis zur Mündung.
Die oberhalb des Tomasees liegende Quelle des den Tomasee durchfließenden Rein da Tuma misst etwa 71 km bis zum Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein.
Jedoch existieren einige mündungsfernere Quellen, sowohl im Vorder- als auch im Hinterrheingebiet.


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Die Lahn
Die Lahn
Die Lahn entspringt auf dem Ederkopf im Rothaargebirge 628 m über dem Meer und erreicht nach einem Lauf von 242 km Länge bei Lahnstein (NN + 61 m) den Rhein. Sie fließt in einem krümmungsreichen Verlauf von Nordosten nach Südwesten durch das Rheinische Schiefergebirge. Die Sommer- und Herbstmonate sind durch lang anhaltende Niedrigwasserstände gekennzeichnet. Hochwasser treten hauptsächlich im Frühjahr auf. Sie wachsen schnell an und laufen meist durch die zeitlich nachlaufende Welle von der Oberlahn verzögert ab. Das Einzugsgebiet der Lahn beträgt rund 6.000 km², davon in Rheinland-Pfalz 960 km² (~ 15 %). ..

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Die Aar
Die Aar
Die Aar entspringt im hessischen Taunus auf der Südseite des Limes, 500 Meter von den Überresten des römischen Kastell Zugmantel und der Hühnerstraße (B 417) entfernt beim Taunussteiner Stadtteil Orlen. Sie fließt zunächst nach Süden und dann in einer weiten Talsenke durch die Stadtteile Neuhof, Wehen, Hahn und Bleidenstadt nach Südwesten. Hinter Bleidenstadt verengt sich das Tal. Hier erreicht die Aar ihren südlichsten Punkt und wendet sich dann nach Nordwesten. In der Höhe von Bad Schwalbach nimmt sie den einzigen nennenswerten linken Nebenfluss auf, den durch die Stadt fließenden Nesselbach, und erreicht dann den Stadtteil Adolfseck...

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Der Doersbach
Der Doersbach
Der Dörsbach entspringt im westlichen Hintertaunus in der Gemarkung von Heidenrod-Mappershain und mündet beim Kloster Arnstein in Obernhof in die Lahn. Er fließt unter anderem durch die Unterzentren Heidenrod-Laufenselden und Katzenelnbogen. Sein Ober- und Mittellauf werden durch ein weites Muldental geprägt. Der Unterlauf dagegen ist ein enges Kerbtal mit starkem Gefälle zum Vorfluter hin und wird auch als Jammertal bezeichnet. Am Dörsbach verläuft einer der beliebtesten Wanderwege im Hintertaunus von Katzenelnbogen bis Obernhof, der Jammertalweg, sowie ein Abschnitt des Lahnhöhenwegs.

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Der Gelbach
Der Gelbach
Der Gelbach ist 39,7 km lang. Er ist ein nördlicher, rechtsseitiger Zufluss der Lahn im südlichen Westerwald. Das Einzugsgebiet umfasst 221,2 km und durchfließt den südlichen Rand des Westerwaldkreises sowie den Rhein-Lahn-Kreis. Der Gelbach entsteht in Montabaur durch den Zusammenfluss von Aubach und Stadtbach. Er mündet bei Obernhof in die Lahn. Der Gelbach hießt ursprünglich – wie einer der Quellzuläufe – Aubach. Da er aber durch die Arbeit der Färber in Montabaur meistens gelb eingetrübt war, wurde er landläufig Gel-Bach (gelber Bach) genannt.



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Der Mühlbach
Der Mühlbach
Der Mühlbach ist ein aus dem Taunus kommender linker Zufluss der Lahn in Rheinland-Pfalz.
Der Mühlbach entspringt südlich des Galgenküppel im westlichen Hintertaunus in der Gemarkung von Weidenbach, fließt von hier zunächst nach Süden Richtung Kloster Schönau, nimmt dann bis Strüth westliche Richtung und wendet sich anschließend nach Norden. In seinem Mittellauf erreicht er Nastätten, Miehlen und Marienfels, wo sich das Tal weitet zum Miehlener Grund...



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