Museen im Landkreis

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Diez - Nassau-Oranien-Museum
Diez - Nassau-Oranien-Museum
Nassau-Oranien-Museum
Schloss Oranienstein
65582 Diez

Ansprechpartnerinnen:
Frau Nitsche und Frau Putschies, Tel.: 06432/940-1666

Öffnungszeiten:
April bis Oktober:
Di. bis Fr. 9.00/10.30/14.00/15.30 Uhr,
Sa., So. u. Feiertage: 10.30/14.00/15.00 Uhr,
Mo. geschlossen;
Nov. bis März:
Di. bis Fr. 9.00/10.30/14.00/15.30 Uhr - Sa. u. So. nur nach Vereinbarung bis Fr. 16 Uhr

Eintritt:
2 Euro, erm. 1 Euro (Kinder bis 12 Jahre frei), Interessenten bitte an der Wache melden! Besichtigung nur mit Führung möglich!

Juwel des Barock
Willkommen im Reich der Sinne. Auf Schloss Oranienstein verbinden sich Lust und Leidenschaft mit großzügiger, hochherrschaftlicher Architektur. Das Nassau-Oranien-Museum dokumentiert die Geschichte des Gebäudes, das zunächst 1672-1684 von Albertine Agnes, Fürstin von Nassau-Diez und geborene Prinzessin von Oranien, errichtet wurde. Nach Albertinens Tod ließ deren Schwiegertochter Henriette Amalie von Anhalt Dessau ab 1697 das Stammschloss des niederländischen Königshauses im Barockstil umbauen.
Nach den Entwürfen des bedeutenden niederländisch-französischen Architekten Daniel Marot schufen die Tessiner  Castelli und Genone prächtige Stuckaturen. Und der niederländische Künstler Jan van Dyck malte mit leichter Hand antike Motive wie prickelnde Stimulanzien an die weit ausladenden Decken dieses Barockjuwels.  Im Empfangsraum ist ein Stammbaum des Hauses Oranien-Nassau zu bewundern, der auch die vielfältigen Beziehungen der Diezer zu den Niederlanden  thematisiert. Ferner kommt die preußische Kadettenanstalt zum Zug, die hier mehrere Jahrzehnte lang untergebracht war. Eindrucksvolle Kupferstich-Porträts und Gemälde beherbergen der Marschallraum sowie der blau-goldene Saal. Mit Stuck verziert ist auch die ehemals calvinistische Schlosskapelle, die von Wappen des Hauses Oranien gesäumt wird und den Besucher vor allem durch das große Deckengemälde „Pfingstwunder“ beeindruckt.